Erfahrungsbericht Wandbild Saal-Digital

Seit meinem letzten Beitrag ist bereits einige Zeit vergangen. Umso mehr freue ich mich heute Abend einen ganz besonderen Artikel verfassen zu können.

Vor gut einem Monat bin ich einem Aufruf von Saal-Digital gefolgt und habe mich beworben deren Wandbilder zu testen. Obwohl meine Community noch nicht so groß ist, bekam ich wenige Tage später bereits eine Zusage, darüber habe ich mich sehr gefreut. Und das nicht nur, weil ich euch hier einen interessanten Artikel bieten kann, sondern aus einem speziellen Grund. Aber dazu später mehr!

Warum Saal-Digital?

Ich habe mit Saal-Digital bislang immer sehr gute Erfahrungen gemacht und bereits drei Urlaubs-Fotobücher (als Ringbuch),diverse Poster und A4-Fotoabzüge bestellt. Besonders gefallen hat mir als ambitionierter Hobbyfotograf immer, dass Saal-Digital sogenannte Soft-Proof-Dateien anbietet. Nutzer von Photoshop und/oder Lightroom haben dadurch die Möglichkeit Ihre Bilder im Vorfeld durch simulieren des Druckmediums zu prüfen, ob auch tatsächlich das ankommt, was bestellt wurde. Ein Vorteil, den viele Onlinedruckereien und Drogeriemärkte leider nicht haben! Voraussetzung für eine möglichst realitätsnahe Simulation ist natürlich ein gut kalibrierter Monitor. Aber auch ohne Kalibrierung gibt die Simulation bereits Aufschluss darüber, ob gerade die extrem dunklen oder hellen Bereiche eines Bildes vernünftig dargestellt werden. Also in jedem Fall empfehlenswert zu nutzen und Saal-Digital bietet hier für Einsteiger auf ihrer Website sehr gute Unterstützung zum Einrichten und Anwenden.

Erfahrungsbericht Wandbild… Meine Chance!

Bereits in der Einleitung habe ich kurz angedeutet, dass es einen spezielle Grund gibt, warum ich mich sehr über diese Chance ein Wandbild von Saal-Digital zu testen gefreut habe. Schon recht lange wollte ich einmal eines meiner Landschaftsbilder als größeres Wandbild bestellen, doch habe ich mich nie getraut. Der Grund: Ein Wandbild kostet schon deutlich mehr als ein einfacher A4-Fotoabzug und da möchte man natürlich auch möglichst sicherstellen, dass man am Ende auch zufrieden mit dem Ergebnis ist. Schließlich sieht man es im Optimalfall jeden Tag an einer Wand hängen und möchte sich darüber freuen. Da man allerlei wilde Theorien im Internet ließt, die letzten Endes unterm Strich alle behaupten, man könne nur mit super teurem und hochauflösendem Equipment tolle Bilder auf die Wand projizieren, entschied ich mich bewusst für ein Bild, welches ich Anfang des Jahres im Skiurlaub mit meiner alten D3100 und Kitobjektiv (18-55 VR) aufgenommen habe.

Bestellvorgang

Bestellt habe ich komfortabel über die Saal-Digital PC-Software am Dienstagabend (13. Dezember 2016). Die Bezahlung lief über PayPal gewohnt problemlos und das hochladen der Datei über die Software recht fix. Entsprechend der eigenen  Angaben auf ihrer Website (2-3 Tage Produktionszeit) erhielt ich bereits am Freitag morgen eine Versandbestätigung. Am Samstag wurde dann von dem netten gelben Zulieferern das Paket übergeben.

“Outboxing”

Geliefert wurde das ganze sehr gut verpackt. Im Hauptkarton befand sich ein weiterer Karton, auf dem das Bild schonen in Folie eingewickelt war. Darüber hinaus wurde genügend Platz zu den Rändern gehalten, sodass eine Beschädigung der Ecken so gut wie unmöglich ist. Bestellt hatte ich das Bild mit der “Standardaufhängung”. Diese lag lose dabei und besteht aus zwei Metallplatten, die mit einer selbstklebenden Seite versehen sind (wer in einem Baumarkt schon mal einen Spiegel gekauft hat, kennt das System wahrscheinlich) und erfreulicherweise zwei selbstklebende Abstandhalter für die untere Seite des Bildes. Diese sorgen dafür, dass das Bild oben wie unten gleich weit von der Wand entfernt ist.

Material: Alu-Dibond

Saal-Digital bietet aktuell insgesamt sechs verschieden Wandbildmaterialen an. Alu-Dibond, Hartschaumplatte, Acrylglas, Fotoleinwand, GallyPrint und Alu-Dibond Butlerfinish. Wer bei den meisten Bezeichnungen nur Bahnhof versteht (Mir ging es anfangs nicht anders!) dem empfehle ich das Musterset zu bestellen. Dies kostet 15€ und man erhält direkt einen 15€ Gutschein dazugelegt. Sprich: Wer später was bestellt, hat das Musterset umsonst erhalten und versteht, was hinter den Bezeichnungen steckt.
Alu-Dibond entschieden habe, möchte ich dies aber dennoch hier kurz vorstellen. Hierbei handelt es sich um eine 3mm starke Aluminium-Verbundplatte, welche bedruckt wird. Dieses Material hat zwei tolle Eigenschaften: Einerseits bildet es das Fotos extrem scharf ab und zweitens erhält das Bild, bedingt durch das Aluminium, einen ganz besonderen Glanz (s.u.).

Das Ergebnis

Obwohl ich das Musterset bestellt hatte und ungefähr wusste was Alu-Dibond ist war ich sehr gespannt, wie nun eines meiner eigenen Bilder auf diesem Material aussieht. Bestellt habe ich die Größe 40x70cm und was soll ich sagen: Ich bin total begeistert von dem Ergebnis! Das Bild sieht super genial aus. Die Farben und Helligkeiten entsprechen absolut der Simulation am Monitor und die Auflösung ist für ein Wandbild optimal! Und an dieser Stelle muss ich feststellen, dass die vielen Internetbeiträge zum Thema notwendiges Equipment unrecht haben. Dieses Bild wurde, wie bereits oben erwähnt, mit einer “einfachen” Einsteiger-DSLR und Kit-Objektiv fotografiert und hinterher mit dem PC sogar noch nachträglich ein wenig gecroppt (digitale Bildausschnittverkleinerung), sodass lediglich eine Bildauflösung von 4400×2500 Pixel (11 Megapixel) verwendet wurde. Theoretisch stimmt es zwar, dass teureres Equipment zu einer höheren Bildauflösung führt doch zeigt mir meine eigen Erfahrung, dass man mit einer “so einfachen Ausstattung” bereits fabelhafte Ergebnisse erzielen kann. Und wenn man sich einem so guten Druckdienstleister wie Saal-Digital anvertraut steht der Freude über das eigene Wandbild nichts mehr im Wege.

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